Vanlife Essentials – die besten Tipps für deinen Road Trip im Campervan

Fenster runter, Gang rein, Sound an und los geht’s! Ein Road Trip im Campervan ist unserer Ansicht nach, mit Abstand die beste Art zu Reisen die es gibt. Maximale Flexibilität und die Freiheit jeden Tag an einem anderen, einzigartigen Ort in der Natur zu stehen, machen einen Road Trip im Campervan zu einem einmaligen Erlebnis, dass jeder mindestens einmal gemacht haben sollte! Wir haben für dich die wichtigsten Tipps zusammengefasst damit dein Road Trip im Campervan reibungslos über die Bühne geht.

Den perfekten Road Trip planen:

Das richtige Gefährt

Wer hier schon länger mitliest, weiß, dass wir absolute Campervan- und Bullifans sind. Ein Campervan, ob selbst ausgebaut oder „von der Stange“ ist die Ideale Lösung für bequemes Reisen mit 2-4 Personen und bietet genug Platz für Surf- Kite- und/oder anderes Sportgerät. Ein Campervan ist weniger auffällig als ein „typisches“ Wohnmobil und bietet dennoch ausreichend Komfort, Schlafplatz und Schlechtwetterschutz. Natürlich kann man auch einen Surf- oder Kite Road Trip in Muttis Fiat Panda machen, sollte sich dann aber entsprechend dem Kompromiss den man eingeht, bewusst sein. Ihr habt keinen Campervan? Macht nichts! Wir haben für Euch eine  Liste mit Anbietern wo Ihr in Deutschland und Europa einen Campervan mieten könnt.

Safety Check eins zwo

Neben den unerlässlichen Sicherheitsfeatures wie Öl, Wasser, Bremsen, Lichtanlage und Co., sowie dem vorhanden sein aller nötigen sicherheitsrelevanten Utensilien wie Warnwesten, Bordwerkzeug und Co., solltet Ihr auch die weniger wichtigen Features einmal durchtesten: Scheibenwischer+Wasser, Fensterheber, Lüftung, 12V-Anschlüsse, ggf. vorhandene Küchengeräte, Kühlschrank etc. auf Funktion prüfen. Wir haben für Euch eine Checkliste mit den nötigsten Dingen zum download zusammengestellt.

Kopiere deine wichtigsten Dokumente

Falls Euch Eure Papiere abhanden kommen, ist es immer sinnvoll ein Backup für alle Fälle zu haben. Idealerweise Analog auf Papier – mindestens aber irgendwo in der Cloud.

Alle Wege führen nach Rom

Die schnellste Route ist nicht unbedingt die Schönste – wenn Ihr Zeit habt, fahrt lieber die kleine Küstenstraße oder über Land als die Autobahn zu benutzen. Werft am besten VORHER einen Blick auf die Karte und sucht Euch die schönste Route aus.

Mautstraßen & Autobahngebühren

Informiert Euch am besten vorher, welche Autobahnen Maut kosten (Frankreich, Spanien z.B.) oder ggf. eine Vignette benötigen (Schweiz, Österreich…). Ohne Vignette fahren kann teuer werden – und vor einer Mautstation stehen, ohne passendes Bargeld oder eine Kreditkarte zu haben ist nicht nur für Euch, sondern auch für alle anderen Verkehrsteilnehmer mehr als nervig!

Alles Griffbereit?

Legt Euch alles ins Cockpit was Ihr Unterwegs benötigt – Snacks, Getränke, Sonnenbrille, Kissen, Telefon, Ladekabel

Der Road Trip geht los – Darauf solltest du unterwegs achten

Vanlife Tipps – Road Trips planen

Spritkosten

Das einzige was die europäischen Länder in Sachen Benzinpreisen gemeinsam haben, ist die Tatsache, dass Benzin auf den Autobahnen absurd teuer ist. Ansonsten kostet Benzin je nach Land unterschiedlich viel. Belgien, die Niederlande und Skandinavien haben zum Beispiel die höchsten Spritpreise Europas – sollte man wissen, wenn man plant, seinen Road Trip in oder durch diese Länder zu machen. Ansonsten ist das Preisniveau in Südeuropa, mit Ausnahme von Italien und Griechenland nicht sonderlich anders als in Deutschland.

Offline Maps!

Der wohl (von mir) am häufigsten missachtete Tipp auf unseren Road Trips: Schau durch welche Länder dich deine Route führt und besorg dir vorher alle(!) Offline-Karten für deine Navigations-App falls du dein Smartphone benutzt, bzw. alle Karten für Euer Navigationsgerät. Abgesehen von hohen Roaming Kosten spart dies Nerven in Gegenden ohne Mobiles Netz.

Papier braucht keinen Akku

Elektronik versagt immer gerade da wo man es am wenigsten gebrauchen kann. Ohne Orts- und Sprachkenntnisse am Arsch der Heide verfahren kann unterhaltsam sein – aber mindestens genauso frustrierend. Eine Papierkarte versagt nie, lässt sich super für Wegnotizen benutzen und ist nach dem Road Trip ein tolles Andenken. Als ADAC-Mitglied bekommst Du dort kostenloses Kartenmaterial für deinen Road Trip!

Reise langsam, Reise aufmerksam

Und gönn dir genug Pausen – Klar will man seine Zielregion möglichst schnell erreichen, dennoch ist keinem geholfen wenn die Anfahrt der reinste Stress wird und man aufgrund zu langer Etappen völlig übermüdet ist. Mach den Weg zu deinem Ziel und schau was es unterwegs noch Interessantes zu entdecken gibt!

Die richtige Versorgung

Burger King und Mäkkes sind manchmal leider geil, keine Frage – das Maxi-Menü tritt bei Eurem Körper aber spätestens nach einer Stunde merklich auf die Bremse. Gesunde, leichte und vor allem mehrere kleine Snacks über die Fahrtzeit verteilt, sorgen dafür dass Ihr fit bleibt. Schont außerdem den Geldbeutel und die Umwelt. Denkt an ausreichend Wasser – ein 5-10Liter Kanister im Auto und wieder befüllbare Wasserflaschen sollten immer dabei sein.

Plant das Tanken.

Davon abgesehen, dass die Spritpreise in den unterschiedlichen Ländern sehr variieren, sollte man auch darauf achten dass man immer rechtzeitig nachtankt. So logisch es klingt – gerade Nachts oder grundsätzlich immer dann wenn man nur noch 10L auf der Uhr hat, kommt weit und breit keine Tanke.

Camping & Rast auf Eurem Road Trip im Campervan

Van Life Tipps – Road Trip planen
Frei stehen, wie hier in Peru ist der Traum jedes Campers

Wild Camping & Frei stehen:

Der eigentliche Grund warum man mit dem Campervan unterwegs ist, ist natürlich dieser dass man möglichst unabhängig von Campingplätzen sein will und überall übernachten möchte wo es einem gerade lieb ist.
Dies ist leider nur bedingt möglich und mittlerweile in Europa sehr stark reguliert – geht erstmal davon aus dass es nicht erlaubt ist und nur vielleicht geduldet wird. Dies gilt für Übernachten im Auto! Camping ist generell außerhalb von Campingplätzen und auch auf offiziellen Wohnmobilstellplätzen verboten. Sprich: Stühle, Tisch und Grillparty is nich!

Camping auf Autobahnrastplätzen:

Autobahnrastplätze sind gerade in der Hochsaison beliebtes Ziel von Kriminellen, welche Wohnmobile und Caravans aufbrechen – ob da jemand drin liegt oder nicht. Vor allem die Strecken in Südfrankreich haben hier die letzten Jahre immer wieder für Schlagzeilen gesorgt. Wenn es sich vermeiden lässt, steuert den nächsten Campingplatz oder offiziellen WoMo-Stellplatz im nächsten Ort an. Müsst Ihr an einer Raststätte pennen, stellt Euch Idealerweise nicht in die letzte dunkle Ecke, sondern an eine gut beleuchtete und frequentierte Parkbucht in Sichtweite der Tankstelle.

Dann kann’s ja jetzt losgehen  Wir wünschen Viel Spaß auf deinem Road Trip im Campervan.

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