Checkliste für deinen Surfurlaub

10 Dinge die man in keinem Surfurlaub vergessen sollte

…und meistens trotzdem ständig vergisst. Angekommen am Strand in Puktuwakeheke, die Wellen sehen bombastisch aus, du machst dich fertig und stellst fest: Shit — keinen Finnenschlüssel dabei. Neben dem all-Time „hab ich vergessen“ Favourite haben wir nochmal die wichtigsten Dinge, die wir irgendwie ständig vergessen notiert damit du sicher gehen kannst dass deine erste Fahrt direkt ins kühle Nass und nicht per Taxi zum Surfshop geht.

Roofracks oder Straps

Angekommen am Flughafen, der Mietwagen oder das Taxi steht startbereit doch in den kleinen Nissan Micra will verdammt noch mal kein Boardbag passen? Keine Panik — Als schlauer Fuchs hast du dir in waiser Voraussicht natürlich ein paar günstige Straps oder ein vernünftiges Roofrack eingepackt.

Sonnencreme

Gibt es natürlich überall — kostet nur leider auch meistens im Ausland und gerade an touristisch frequentierten Orten meistens wesentlich mehr als zuhause. Ich habe noch kein Land erlebt in dem Sonnencreme billiger war als in Deutschland — selbst nicht in Venezuela. Im schlimmsten Fall gibt es vor Ort keine Sonnencreme… alles schon erlebt! Daher vorsichtshalber in ausreichender Menge einpacken! Tipp: Statt Discounter Chemie versucht es doch mal mit Bio Sonnencreme

Zink

An die Sonnencreme gedacht? Dafür aber das Zink vergessen! Ha! Sicher nicht Überlebensnotwendig, aber auch eines der Produkte für das man in Surfdestinationen gerne eine Menge Geld bezahlt. 20$ Für eine Dose öko-Zink aus dem Surfshop? Dann lieber die günstigere Variante aus der heimischen Apotheke oder hier

Surf-Leash

Deine Lebensversicherung und damit absolut überlebensnotwendig. Auch falls du dir ein Board vor Ort leihen willst schadet eine eigene Leash unter umständen nicht — ob in Sri Lanka, Ecuador oder Peru: Die Leashes von Verleihboars sind selten in einem guten Zustand: ob halbherzig geflickt oder nur noch am „seidenen Faden“ hängend: Eine eigene, vernünftige Leash schadet nie.

Finnenschlüssel, Ersatzfinnen und ggf. Finnenschrauben

Finnenschlüssel gehört sicherlich zu den Klassikern unter den vergessenen Objekten. Aber ohne Finnenschlüssel kein Finnenschrauben, kein Surfen, keine gute Laune. Also dran denken. Wir mögen übrigens die Holz-Finnenschlüssel von Jecki Beng. Ein Paar Ersatzfinnen können auch nicht schaden, da auch diese in entlegenen Destinationen gerne mal mehr kosten als bei uns. Das selbe gilt für Finnenschrauben sofern du FCS-2 Finnen hast. Kennst du schon die recycleten Marlin Fins?

Solarez / Surfboard Reperaturset

Unabdingbar wie so viele Surfurlaube gezeigt haben: Wer keinen Surf-Repair in erreichbarer Nähe hat ist froh eine Packung Solarez oder ähnliches dabei zu haben.

Tape

Nicht nur fürs übergangsweise flicken von kleinen Macken im Brett — mit Ducktape lässt sich zur Not auch das kaputte Boardrack vom Mietroller wieder flicken. Gehört definitiv in jedes Boardbag! Kleiner Tipp: Einfach ordentlich Ducktape um ein Feuerzeug wickeln, spart Platz! Alternativ hier direkt als Minirolle bestellen

Wachs

Das Brett is ready, Finnen sind dran und draußen feuerts aus allen Rohren – Das Problem: dein Brett glänzt wie am ersten Tag. Der nächste Surfshop ist meilenweit entfernt und du kannst jetzt deinen Freunden erstmal vom Strand zusehen. Wichtig vorab: Wachs wiegt! Auf einem Brett hängen je nach Größe gut und gerne mal 200g Wachs die von unserem Freigepäck abzuziehen sind. Check auch ob ggf. vorhandenes oder auf dem Brett befindliches Wachs mit den Wassertemperaturen vor Ort konform ist. Normaler Surfwachs besteht leider immer noch meistens zum großen Teil aus Erdöl, was ziemlich uncool ist. Probier es statt dessen mal mit GreenFix oder am besten gleich selber machen.

Neoprenboots 

Sicher nicht überlebensnotwendig aber durchaus praktisch falls es an einen Reefspot geht, sind ein Paar vernünftige Neoprenboots. Falls du in skandinavien oder der Nordsee surfen willst, gerne auch mal ein paar mm dicker!

Lycra / Rashguard / Surfshirt

Du hast das Glück an einem Warmwasserspot zu surfen? Herzlichen Glückwunsch! Aber vor allem an den ersten Tagen im Wasser reagiert nackte Haut oft ungemütlich auf stetige Reibung zwischen auf Surfbrett mit Wachs — Wer keine Lust auf rote Haut oder schlimmsten Fall fiesen Rash hat, sollte auf jeden Fall ein Rashguard einpacken… dies schützt zudem auch vor UV Strahlung und Quallen und spart wiederum Sonnencreme. Alternativ tuts auch ein ausgedientes Shirt.

Bewerte diesen Beitrag

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folg' uns bei Facebook!schliessen
oeffnen