Book Flights like a Boss — So findest du garantiert den billigsten Flug

Jeder will für seinen Urlaub gerne so günstig wie möglich fliegen. Richtige Flugschnäppchen erfordern allerdings meist Glück und zeitliche Flexibilität. Ich zeige Euch hier meine persönlichen Tipps wie Ihr zumindest Eure Chancen auf einen günstigen Flug maximiert und auch bei eingeschränkter Flexibilität zu Eurem möglichst besten Preis fliegt.

Voraussicht zahlt sich aus — Last Minute war gestern.

Die Zeiten von Last Minute sind vorbei. Zumindest fast. Umso mehr Zeit Ihr mitbringt und umso flexibler Eure Reisedaten sind, desto größer die Chancen einen günstigen Flug zu Eurem Traumziel zu erwischen. Doch was heißt das nun genau? Prinzipiell kann man sagen das mindestens 3 Monate vor dem Abflugzeitraum ideal sind, sofern Ihr in der Hochsaison verreisen wollt und sechs bis acht Wochen wenn Ihr in der Nebensaison reisen möchtet, um eine Preistendenz ausmachen zu können. In diesem Zeitraum habt Ihr genug Zeit Euch einen Überblick zu verschaffen und ein Gefühl für den etwaigen Flugpreis zu bekommen. Diese Regel gilt besonders für Billigflieger. Hier werden die Tickets mit der Zeit in der Regel nicht mehr günstiger — wer hier früh bucht spart fast immer.

Die Werkzeuge — So findest du effektiv günstige Flüge.

Die zur Zeit besten Suchmaschinen für Flüge sind Skyscanner, Momondo und Kayak.

Alternativ kann man es auch noch bei Google Flights probieren. All diese bieten die Möglichkeit sich Flugpreise für ganze Monate anzeigen zu lassen — ein wichtiges Tool welches man nutzen sollte! Dies gibt einem nicht nur ein Gefühl für die Preise sondern auch einen ersten Anhaltspunkt für den tendenziellen Flugpreis. Essentiell wichtig ist hier die gebotenen Features des Flexiblen Abflugorts (Abflug nach Region statt nach Flughafen) zu nutzen!

Kayak bietet zudem mit Kayak Explore die Möglichkeit sich die Preise für sämtliche naheliegende Ziele anzusehen. Ihr wollt nach New York, der Flug nach Miami ist aber unschlagbar günstig? Innerhalb eines Landes kommt Ihr gegebenenfalls mit einem Billigflieger oder sogar auf dem Landweg easy weiter. Womit wir beim nächsten Tipp wären:

Alternative Routenplanung — Think Big!

Zugegeben dies erfordert etwas mehr Recherche, kann aber durchaus zielführend sein. Oft ist es günstiger zentrale Drehkreuze innerhalb eines Landes oder einer Region anzufliegen um dann mit einer lokalen (Billig)Airline weiterzufliegen. AirAsia in Asien zum Beispiel fliegt nahezu alle Ziele günstig von Bangkok und anderen asiatischen Metropolen an. Innerhalb Brasiliens fliegt Ihr in der Regel zwischen 50,- und 100,- quer durchs Land. Miami gilt als günstiges Portal nach Südamerika. Auch ehemalige Kolonialstaaten bieten häufig bessere Konditionen in Ihre ehemaligen Kolonien. Brasilien? Versucht es mal über Portugal! Karibik? Schaut nach Flügen ab Amsterdam in Richtung ABC-Inseln. Seid kreativ und schaut über den Tellerrand — der Weg ist das Ziel 🙂

Time is Money — Die richtige Wahl des Reisezeitraums.

Versucht An- und Abreise Idealerweise nicht auf Wochenenden zu legen. Erfahrungsgemäß sind Flüge in der Woche meistens günstiger. Dass Ihr idealerweise nicht in den Schulferien oder unmittelbar an langen Wochenenden fliegt sollte logisch sein — bezieht in Eurer Recherche aber auch lokale Ferien und Feiertage am Urlaubsort mit ein. Unmittelbar nach diesen Zeiträumen sinken die Ticketpreise meist deutlich! Flexibilität ist alles — wenn Ihr nicht bereit seid hier Kompromisse einzugehen sinken Eure Chancen ein günstiges Ticket zu ergattern.

Billig ist nicht immer günstig.

Die Sache mit den Billigfliegern hat natürlich auch so seine Schattenseiten. Auch wenn Ryanair und Co. auf den ersten Blick die günstigsten Konditionen bieten und sich in der Vergangenheit dank EU-Richtlinien hier vieles zum Positiven entwickelt hat, sollte man aufmerksam das Kleingedruckte lesen. Die Gepäckregelungen bitten Euch meist Extra zur Kasse — hier ist auf jeden Fall schlaues Packen gefragt. Wer nur mit Handgepäck auskommt fliegt am günstigsten. Surfboardmitnahme, Extrakoffer etc. kosten — in Anbetracht der oft abschüssig gelegenen Flughäfen sowie des Mangel an Service (Beinfreiheit, Werbeveranstaltung auf Flügen etc.) sollte man sich Fragen ob es die Ersparnis wert ist. (In vielen Fällen ist sie das leider dennoch!)

Fly like a Pro — Profitipps von Travel-Nerds

Zugegeben diese Tipps erfordern etwas technisches Verständnis und würden im Detail den Rahmen sprengen. Wer mit Google umgehen kann findet dazu aber genügend Informationen im Netz.

Anonyme Flugsuche — Verschleiert Eure Herkunft und lasst keine Cookies bei den Flugsuchen zu. Diese speichern sowohl Euren Standort als auch bereits erfolgte Flugsuchen und passen dementsprechend die Preise nicht zu Eurem Vorteil – an. Stellt Euren Browser also vor der Suche in den inkognito Modus. (http://de.wikihow.com/Inkognito-Modus-aktivieren)

Twitter alerts — Richtet Euch eine Twitter Liste ein wo Ihr bekannten Travel- und Airfare—Deals Portalen folgt. Diese täglich zum Beispiel auf dem Weg zur Arbeit zu checken- geht schnell und so seid Ihr sicher keinen guten Deal zu verpassen.

Setzt Euch zusätzlich einen Alert auf die Hashtags #Errorfare ggf. kombiniert mit Eurem #Wunschziel (wichtig: Wählt hier die offizielle Flughafenbezeichnung, zB: #Errorfare #BKK)

Bonusprogramme — Jeder „Frequent Flyer“ schwört drauf. Wer viel fliegt sollte sich auf jeden Fall eine Bonuskarte einer der großen Airlines besorgen (Miles & More, Star Alliance etc.)

Es geht vielmehr weniger darum aktiv mit diesen Airlines zu fliegen, als vielmehr deren Partnerprogramme durch Kreditkarten und Sonderaktionen in Anspruch zu nehmen und dadurch sein Punktekonto zu füllen.

Ich benutze die Miles & More Kreditkarte und erhalte pro umgesetzten Euro eine Bonusmeile. In Verbindung mit einer Payback-Karte, bei der ich Payback-Punkte in Meilen umwandeln lassen kann, kommt da übers Jahr einiges zusammen.

Macht keine Wissenschaft `draus

Das wichtigste zum Schluss: Nach einer gewissen Zeit habt Ihr in etwa ein Gefühl was die Flüge zu Eurem Traumziel ungefähr kosten`(dürfen). Findet Ihr einen guten Preis, schlagt zu! Überlegt Euch gut ob es sinnvoll ist weitere Stunden oder Tage Recherche zu opfern oder gar auf einen günstigeren Preis zu hoffen. Faire Flugpreise sind letztlich auch meist schnell ausgebucht. Überlegt Euch auch besser dreimal ob es den Stress wert ist 2 mal mehr umsteigen zu müssen, den Stress potentieller Verspätungen und verpassten Anschlüssen einzugehen und am Ende 15h länger unterwegs gewesen zu sein nur um dafür vielleicht 100,- zu sparen. Man sollte auch hier einfach sein Glück nicht zu sehr herausfordern. Wenn Ihr in der High-Season nur 400€ für einen Flug über habt, findet Euch lieber früher damit ab nicht nach Bali zu fliegen. 

Habt Ihr Geheimtipps für günstige Flüge? Ab damit in die Kommentare!

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  1. Pingback: Surfen in Andalusien –  El Palmar - Soulmush

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