Brands we like: Zealous Clothing

Wir lieben kleine unabhängige Labels die aus der Idee heraus entstehen, etwas neues, abseits von ausgetretenen Pfaden der Mainstream Brands zu erschaffen. Heute stellen wir Euch Marie vor, die mit Ihrem Projekt Zealous zwischen Hamburg und Bali pendelt und sich Ihren Traum vom eigenen Modelabel verwirklicht hat.

(C) Bibilissa Photography 3Hi Marie! Stell dich und dein Projekt doch bitte unseren Lesern kurz vor: 

Hey! Ich bin 24, gebürtige Hamburgerin und habe dort gerade die letzten Semester meines Bekleidungsingenieur-Studiums hinter mich gebracht. Jetzt wohne ich auf Bali und schreibe meine Bachelorarbeit während ich an Zealous Clothing arbeite. Zealous Clothing ist eine Boardsport Brand, mit Fokus auf innovativer Surfwear und garantiert bequemer Streetwear. 

(C) Bibilissa Photography
Zealous T-Shirt & Beanie. Foto: (C) Bibilissa Photography

Warum Bali?

Vor 2 Jahren bin ich für ein Auslandssemester nach Bali gekommen und habe festgestellt, dass es hier noch einige kleine Bekleidungshersteller gibt und habe ziemlich schnell angefangen neue Produkte zu entwickeln, unter Anderem unsere legendären Surfbikinis, die garantiert nicht verrutschen! Die Manufacturer auf Bali sind keine riesigen Fabriken mit Akkordarbeit wie z.B. in China, sondern meist Familienunternehmen wo man jedem über die Schulter schauen kann und man sich sicher sein kann, dass das Geld auch bei den Nähern ankommt. Nach den sechs Monaten habe ich für ein Praktikum meinen Aufenthalt verlängert und ein gutes Netzwerk aufgebaut, um alle Bereiche der Produktion abdecken zu können. Neben dem Produktionsaspekt, spielen natürlich auch die durchgehenden 30°C und die Wellen hier eine große Rolle weshalb ich auf Bali gelandet und geblieben bin 😉 Welch besseren Ausgleich gibt es, als nach der Arbeit für eine kleine Sunset log-session ins Meer zu springen!

(C) for Salti Hearts by Tom Forward
Zealous Surf Bikinis / Foto: (C) for Salti Hearts by Tom Forward

Wie bist du auf die Idee gekommen, bzw was war deine Motivation dich selbstständig zu machen?

Seitdem ich denken kann stand für mich fest, dass ich mal mein eigener Boss sein werde, aber den konkreten Plan, eine Boardsport Brand zu gründen, hatte ich eigentlich nicht. Ich war schon immer ziemlich kreativ und habe viel gebastelt – Schmuck, selbstbedruckte Shirts, von Hand genähte und mit Perlen bestickte Tops… Als ich in 2010 gerade mit der Schule fertig war, habe ich meine Oma gefragt, ob sie mir Stricken beibringen kann, weil ich für einen Freund zum Geburtstag eine Beanie stricken wollte. Nur zum Spaß habe ich ein kleines Label mit Zealous beschriftet, was so viel wie enthusiastisch zu sein heißt. An seinem Geburtstag habe ich die ersten drei Aufträge für customized Beanies bekommen und so ist Zealous Clothing entstanden. Seitdem hat sich einiges geändert und mein Studium hat mich mit reichlich technischem Wissen für die Textilproduktion ausgestattet, aber ich bin meiner Linie immer treu geblieben und designe nur, was ich auch selber im Kleiderschrank haben will.

(C) Zealous Clothing
Zealous Surf Bikini Back / Foto: (C) Zealous Clothing

Welches waren für dich die größten Herausforderungen bei der Gründung?

Da die Gründung von Zealous Clothing eher einfach passiert ist und nicht geplant war, habe ich zu Beginn nicht so viele Herausforderungen zu meistern gehabt. Als ich allerdings angefangen habe mit den Produzenten neue Produkte zu entwickeln, wird man wirklich auf seine Geduld und Know-How getestet. Die Entwicklung des ersten Surfbikinis hat ganze sechs Monate gedauert bis ich 100% zufrieden war. Gute Produkte brauchen einfach ihre Zeit!

Was macht für dich ein gutes Modelabel aus, bzw was ist dein Verständnis “guter” Mode? 

Gute Mode sind für mich Klamotten, über die sich jemand wirklich Gedanken gemacht hat bis das letzte Detail stimmt und die eine gewisse Seele haben. Kleidungsstücke, die absolute Lieblingsteile werden, weil sie so bequem sind und Schnitt, Design, Farben etc. einfach stimmig sind. Wenn sie dann noch aus kleinen Produktionen stammen und nicht in riesigen Massen gefertigt werden, wenn die Näher dadurch ein ordentliches Einkommen generieren können und Ökologie und Ökonomie in Einklang gebracht werden kann, ist es für mich gute Mode.

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