minimalistisch reisen

Mit Weniger zum Meer
5 Tipps für minimalistisches Reisen

Minimalistisch Reisen

(Artikel enthält Werbung) Ob beim Backpacking, Trekking oder Road Trip im Campervan: Mit weniger Gepäck, läuft es allgemein nicht nur leichter und unbeschwerter – du gewinnst außerdem wertvolle Lebenszeit beim Packen und natürlich auch bei der späteren Frage „was ziehe ich an?“ Denn wer nur wenig zur Auswahl hat, quält sich auch weniger mit der Entscheidungsfindung.

Als wir begannen mit dem Campervan zu reisen, hatte Ich immer etwa zwei bis dreimal soviel Gepäck wie Daniel. Das ganze endete häufig in einem großen Chaos im Auto, weil überall Klamotten rumflogen und Ich dadurch oft ewig brauchte etwas zu finden.
Irgendwann habe ich Ihr dann einfach eine ebenso kleine Tasche wie von Daniel besorgt, welche ab sofort die maximal erlaubte Gepäckgröße in unserem Campervan definierte und von dort an, wurde nicht nur die Ordnung besser…

Die Vorteile mit weniger zu reisen liegen auf der Hand, denn Du bekommst unmittelbar:

  • Mehr Zeit – für Dich, für andere, für’s Reisen und Erleben.
  • Mehr Ordnung – denn wer weniger hat, muss weniger suchen.
  • Mehr Freiheit – Wer schonmal seinen Rollkoffer durch verstopfte Ubahnen oder den Wald gezogen hat, weiß was ich meine.

How to Minimize
Wie du Dein Gepäck optimal minimierst ohne auf etwas zu verzichten:

Mach Dir einen Plan und packe achtsam

Gut geplant, ist halb gewonnen: Setze Dich vor der Reise konkret mit deinen Reisebedingungen, vorherrschendem Klima und
deinen zu erwartenden täglichen Tätigkeiten auseinander. Willst Du jeden Tag Wandern, wirst Du vermutlich anders Packen, als wenn Du den Großteil deiner Zeit Barfuß am Strand rumhängen willst. Denke nach und mach‘ Dir gegebenenfalls eine Packliste. Setze Dich bewusst mit den Dingen auseinander Die Du mitnehmen willst: Halte jedes Teil bewusst in der Hand und frage Dich: Brauche ich das wirklich, macht es mich glücklich?
Packe nicht in letzter Minute sondern mindestens einen Tag vor der Abreise. So hast Du genug Ruhe und noch genug Bedenkzeit, was Dich vor Kurzschlusshandlungen bewahrt.

Maximal 2 Kleidungsstücke von jeder Sorte

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Riecht nicht, dank Silberfäden: Organicbasics Silver Line Sport-Leggins und Bra

Packe so, dass Du für jedes Teil einmal Ersatz hast, falls das andere gewaschen werden muss. Alles andere ist meistens überflüssiger Luxus.
Selbst in den entlegendsten Regionen ist es kein Problem seine Wäsche binnen 12 Stunden zu waschen oder waschen zu lassen. Und gerade in
heißen Regionen zeichnet es sich doch ab dass man 90% der Zeit im Bikini-mit-irgendwas-drüber rumläuft.

Es gibt fast alles überall – und das oft günstiger.

Eine Minimalismusregel besagt, sich von allem zu trennen, was nicht innerhalb von 20 Minuten für unter 20€ zu ersetzen ist. Was das mit den 20 Minuten soll, ist mir bisweilen schleierhaft, aber man tendiert gerade bei Hygiene- bzw. Apothekenartikeln gerne mal zum übertreiben und schleppt Krempel mit, den man in einem halben Jahr nicht aufbrauchen kann. Die Sachen die man für den „Fall der Fälle“ einpackt, nimmt man erfahrungsgemäß sowieso wieder unbenutzt mit nach Hause, also warum nicht gleich einfach darauf verzichten?

One fits all – Packe Multifunktional

 

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Immer dabei: Meine Leggins von OrganicBasics

Grundsätzlich ist es sinnvoll farblich neutrale Kleidung einzupacken, die sich mit allem einfach kombinieren lässt. Stadt extra Sport- und/oder Yogaklamotten mitzuschleppen, zwei der Silver-Tech Leggins von OrganicBasics dabei, welche nicht nur extrem bequem, sondern auch platzsparend und eben Multifunktional einsetzbar sind. Durch die eingewebten Silberfäden, fangen die Kleidungsstücke, ähnlich wie Merino nicht unangenehm an zu riechen.
Das gleiche gilt für die BHs: Statt mehrerer Exemplare plus Sport-BHs, habe ich nur die Organicbasics ActiveSports Bra im Gepäck. Mein Hamamtuch aus Bio-Baumwolle ersetzt das Kunstfaser Reisehandtuch, Strandtuch sowie Yogamatte. Einfarbige schlichte Sportschuhe funktionieren sowohl als Alltagsschuh als auch zum joggen oder leichten Wandern.

Minimalismus im Kulturbeutel

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Nicht nur bei Kleidung, auch bei Hygieneartikeln lassen sich häufig zwei (oder mehr) Fliegen mit einer Klappe schlagen. Das „Schweizer Messer“ der Hygieneartikel ist z.B. Dr. Bronners 18-in-1 Naturseife. Haare, Körper, Wäsche und sogar die Zähne bekommt man mit diesem Bio-Wundermittel wieder blitzsauber. Leider bisweilen nur in der Plastikflasche erhältlich.
Plastikfrei, ökologisch besser und zudem platzsparend sind feste Pflegeprodukte wie z.B. Zahnputztabs, Deo oder festes Shampoo.
Alleskönner wie Kokosöl ersetzen Haut- und Körpercremes. Mit ein bisschen Zitronenöl vermischt, wirkt es als natürlicher Mückenschutz.
Was die Reiseapotheke betrifft, so packen wir von allem soviel ein, wie man für maximal 1-2 Tage benötigt, falls etwas fehlt, besorgen wir es vor Ort.

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Dieser Artikel entstand in Zusammenarbeit mit OrganicBasics. Der Artikel und die die darin wiedergegebene Meinung ist meine eigene.