Van Life Blog - Reisen im Campingbus in Europa und Deutschland

Van Life
Reisen, Leben und Arbeiten im Campingbus

Die besten Tipps & Tools fĂŒr deinen Start ins Van Life

Die Van Life Community hat sich in den letzten Jahren zu einer ausgewachsenen Subkultur entwickelt, mit all seinen positiven, wie auch fragwĂŒrdigen Auswirkungen. Der Lifestyle, der einst von einer kleinen Randgruppe von Surfern, Hippies und Aussteigern aus pragmatischen GrĂŒnden gelebt wurde, ist mittlerweile im Mainstream angekommen und hat sich zu einer weltweiten Bewegung moderner Hippies und Nomaden gewandelt. Doch auch wenn Van Life zuweilen vor allem durch die sozialen Netzwerke ein etwas romantisiertes und klischeebeladenes Image verkörpert, ist das Leben und Reisen im Campervan fĂŒr uns immer noch eine der schönsten Arten zu Reisen und die Welt zu entdecken. Seine eigenen vier WĂ€nde immer dabei zu haben und trotzdem die Freiheit zu genießen jede Nacht an einem anderen Strand zu schlafen, kann einem kaum eine andere Art zu Reisen bieten und das macht letztlich den Zauber am Van Life aus.

Bevor Du jetzt aber begeistert zum nĂ€chsten HĂ€ndler rennst und dein hart erspartes gegen einen hippen Vintage-Bulli tauscht, solltest Du zunĂ€chst einmal herausfinden ob Reisen und/oder Leben im Campervan ĂŒberhaupt etwas fĂŒr Dich ist.

Van Life - Reisen und Leben im Campervan

Warum Van Life fĂŒr uns das beste Life der Welt ist:

Komfort – ist keine davon. Außer du warst bisher Hitchhikender Backpacker der draußen gepennt hat oder nur couches surft.

Menschen in fahrenden Wohnblocks mit mehreren Badezimmern und Satelliten-TV zĂ€hlen auch nicht. Wir reden hier von ausgebautem Bulli, bzw Transporter – In der Regel ohne Toilette und Dusche. Alles andere ist WoMoLife, TinyHousing etc younameit…

Freiheit – einer der wohl wichtigsten Aspekte. Beim Vanlife gibt Es gibt weder “An- und Abreise“ noch irgendwelche Checkin- oder Checkout Termine und den damit verbundenen Stress. Du entscheidest frei und unabhĂ€ngig wann und wo es hingeht und wie sich das Leben dort gestaltet. Jederzeit und lediglich abhĂ€ngig von der menge Sprit in deinem Tank.

Kosten – Ein Auto fahren kostet Geld und das perspektivisch immer mehr. Einen Van kaufen kostet Geld. Leider selten wirklich wenig. Nichts desto trotz gewinnt die Vanlife-Bilanz bei regelmĂ€ĂŸiger oder gar dauerhafter Nutzung gegen alle anderen. Keine Flugkosten, keine Hotelkosten, keine Mietwagenkosten, keine Restaurantbesuche. Ein bisschen Sprit, die ein oder andere Vignette, das wars. BĂ€m! Mehr zu den Kosten weiter unten.

Nachhaltigkeit – UnabhĂ€ngig von der Tatsache dass bei den meisten die sich fĂŒrs Van Life entscheiden, eine gewisse Naturverbundenheit zum Lifestyle gehört, zwingt Dich Van Life sowieso zum Minimalismus. Weniger ist mehr. Yeah. Weniger Entscheidungen – was mache ich heute(nix!), was steht in meinem Kalender (nix!), was ziehe ich an? 
 Wir verstehen uns.

So findest du deinen Weg ins Van Life

ZunĂ€chst stellt sich natĂŒrlich die Frage „was will ich eigentlich“? Maximale FlexibilitĂ€t am Wochenende genießen, spontan ans Meer oder In die Berge zu fahren, surfen, kiten oder snowboarden zu gehen und Dich nicht um Hotels oder Ferienwohnungen bemĂŒhen zu mĂŒssen? Oder vielleicht auch einfach nur die Erkenntnis erlangen, dass es sich in einem Van mit richtigen Bett nach einer harten Nacht gemĂŒtlicher pennt als auf der RĂŒckbank vom Astra? Wie auch immer!

Wir geben dir Nachfolgend einen Überblick ĂŒber alle wichtigen Dinge die außerdem nennenswert sind, bevor du in dein erstes Van Life Abenteuer startest.

Der Campervan – Hier fĂ€ngt das Van Life an

Was macht ein Auto oder Bulli zum Van Life tauglichen Campervan? Nun mindestens einmal eine Möglichkeit im Fahrzeug zu schlafen. Ob das Fahrzeug Deiner Wahl nun ein Opel Corsa oder ein alter Schulbus ist, spielt erstmal keine Rolle. Du willst darin pennen, also brauchst du mindestens eine Matratze. Das kann eine Isomatte mit Schlafsack ĂŒber umgeklappter Sitzbank sein oder ein Kingsize Boxspring-Bett. GrundsĂ€tzlich solltest Du, sofern du lĂ€nger als eine Nacht irgendwo schlafen willst, niemals nie am Schlafcomfort sparen – denn so wie man sich bettet, so liegt man bekanntlich. Ist man zu zweit (oder zu dritt
) solltet Ihr mindestens einmal vorher probeliegen, denn nicht wenige Campervans sind schlaftechnisch (vor allem fĂŒr große Menschen) sehr gewöhnungsbedĂŒrftig.

Angenehm ist es natĂŒrlich auch wenn Ihr bei schlechtem Wetter im Van sitzen könnt um Euch die Zeit zu vertreiben. Ein Tisch im inneren ist hier auf jeden Fall praktisch. NatĂŒrlich benötigt Ihr auch einen vernĂŒnftigen Tisch und ausreichend StĂŒhle um eine der VorzĂŒge des Van Life zu genießen: Draußen FrĂŒhstĂŒcken! Wer keinen Tisch im Campingbus hat, kann sich den Campingtisch auch einfach ins innere stellen und schlĂ€gt so zwei Fliegen mit einer Klappe.

Eine KĂŒhlbox ist auf jeden Fall angebracht um frische Lebensmittel kĂŒhlen zu können und nicht stĂ€ndig gezwungen zu sein, warmes Bier trinken zu mĂŒssen. NatĂŒrlich darf auch ein Camping-Gaskocher und entsprechendes Geschirr nicht fehlen.

Zur Mindestaustattung gehören also:

– Bett / Klappbank
– KĂŒhlbox*
– Gaskocher*
– Tisch
– Töpfe, Geschirr & Besteck fĂŒr alle Mitreisenden*

Möchtest du lĂ€nger als ein Wochenende an einem Ort verbringen und nicht tĂ€glich von der Versorgung durch Pommesbuden, SupermĂ€rkte und Tankstellen abhĂ€ngig sein, bietet es sich an, in ein paar Extras zu investieren. Dein Van-Alltag wird dadurch erheblich annehmlicher und das Zeitfenster in welchem Du unabhĂ€ngig von der Zivilisation der Entspannung fröhnen kannst, zunehmend lĂ€nger. Anzuraten sind fĂŒr den Anfang eine unabhĂ€ngige Stromversorgung durch eine zweite Batterie, welche im Idealfall von Solarzellen via Sonnenenergie gespeist wird und vielleicht eine Standheizung, die im Winter fĂŒr warme FĂŒĂŸe sorgt. Je nachdem in welchen Breitengraden Du Dich mit deinem GefĂ€hrt bewegen möchtest.

Mit Wasserkanistern in entsprechender GrĂ¶ĂŸe kommt man schon relativ weit – fließend Wasser aus dem Hahn ist sicherlich praktisch, aber unserer Ansicht nach nicht unbedingt Lebensnotwendig. Eine Solardusche (oder die Luxusvariante zum Pumpen) hingegen ist durchaus erwĂ€genswert.

NĂŒtzliche Extras im Campingbus die das Van Life zusĂ€tzlich erleichtern:

– Zweite Batterie* mit Solaranlage fĂŒr unabhĂ€ngige Stromversorgung
– Wasserkanister*
– Moskitonetze

Wir haben Dir alle nĂŒtzlichen Gadgets und „Van Life Essentials“ die das Van Life lebenswerter machen und aus unserem Alltag on the Roard nicht mehr wegzudenken sind in diesem Artikel zusammengefasst.

Lade dir hier unsere Van Life Packliste herunter und vergiss nie wieder irgendetwas auf deinem nÀchsten Road Trip.

Kein Van Life ohne Van – einen Campingbus kaufen oder mieten?

FĂŒr alle AnfĂ€nger im Thema Van Life raten wird dringend Euch idealerweise möglichst viele Camper vorher mal zu mieten und diese ausgiebig zu testen. Damit bekommt Ihr einen sehr guten Eindruck ĂŒber Eure AnsprĂŒche an ein ideales Fahrzeug und bezahlt so nicht unnötig Lehrgeld. Ihr habt Euch entschieden einen eigenen Campingbus zu kaufen? Dann lest diesen Artikel zu dem Thema. 

Einen Campervan mieten

Folgende Anbieter haben sich speziell auf die Vermietung von Campervans in Deutschland spezialisiert:

Zudem gibt es auch Portale bei denen Du Camper von Privat mieten kannst. Wir empfehlen Dir hier den MarktfĂŒhrer https://paulcamper.de/

Wir schenken Dir 30€ fĂŒr deine erste Reise mit Paulcamper und natĂŒrlich kannst Du dort auch unseren Van mieten.

Van Life Travel Tipps – Reisen & Leben im Campingbus

Van Life - Reisen und Leben im Campervan

Ordnung ist das halbe Leben! Ein bisschen kreatives Chaos sollte in jedem Camper stets gegeben sein. Wenn du aber etwas suchst und jedes mal den halben Van auf den Kopf stellen musst um es zu finden, wird es Zeit fĂŒr Ordnung zu sorgen! Wir trennen unsere Klamotten jeweils in einer eigenen Tasche pro Person, damit diese gar nicht erst lose im Van rumfliegen. Die Klamotten sind nochmals nach Kategorie in Packing Cubes untergebracht, welche sich ganz easy stapeln lassen und garantiert nie wieder Klamotten-Chaos aufkommen lassen. Hast du auch alles dabei? Hol dir hier unsere ultimative Van Life Packliste und vergiss nie wieder etwas!

Van Life - Reisen und Leben im Campervan

Wild campen & Frei stehen

Die Sache mit dem frei stehen ist in Europa grundsĂ€tzlich zumindest im Sinne der Gesetzgebung leider nicht ganz so einfach. Die meisten LĂ€nder in Europa verbieten offziell das ĂŒbernachten im Van außerhalb von CampingplĂ€tzen. In folgenden LĂ€ndern ist free camping also offiziell verboten:

  • Albanien
  • Bosnien und Herzegowina
  • Bulgarien
  • Griechenland
  • Kroatien
  • Mazedonien
  • Montenegro
  • Niederlande
  • Portugal
  • Serbien
  • Slowakei
  • Slowenien
  • Tschechien
  • Ungarn

Übernachten fĂŒr eine Nacht erlaubt – die folgenden LĂ€nder haben die Regelung, dass Du als Fahrer zur „Wiederherstellung der FahrtĂŒchtigkeit“ eine Nacht in deinem Auto verbringen darfst:

  • Belgien
  • Deutschland
  • Spanien
  • Italien (lokale Sonderregeln und Verbote beachten!)

Wo darf Ich denn noch Wildcampen?

Gute Frage – vor allem Skandinavien ist hier etwas diplomatischer. Aber auch hier gilt es jeweilige Sonderregeln und Verbote zu achten, die z.B. in Naturschutzgebieten oder an generell touristisch frequentierten Orten gelten können

  • Estland, Lettland, Litauen
  • Norwegen, Schweden
  • Österreich außer Tirol und Wien
  • Schweiz

In vielen sĂŒdeuropĂ€ischen LĂ€ndern gibt oder gab es seit Jahren eine ausgeprĂ€gte Freecamping-Kultur. Leider wurde dem, durch die massive Zunahme des Campingtourismus und das rĂŒcksichtlslose Verhalten vieler Camper, vielerorts ein Riegel vorgeschoben. Mittleweile gehört es leider zur Tagesordnung, dass StrĂ€nde in Spanien, Portugal und Italien von Wildcampern durch die Polizei gerĂ€umt werden.

Van Life & Sicherheit

Zugegeben uns ist noch nie etwas passiert. Vielleicht liegt das ein bisschen an unseren gesunden Paranoia, oder es ist einfach nur GlĂŒck. Daher spiegeln diese Sicherheitstipps lediglich unsere Erfahrung wieder mit der wir seit nun ca 10 Jahren immer gut gefahren sind.

Campingbusse sind begehrtes Gut. Nicht nur in deutschen GroßstĂ€dten auch im Ausland werden diese gerne Opfer von Langfingern. Dagegen gibt es ein paar Dinge mit denen man es den Einbrechern schwerer macht. Wir empfehlen unbedingt:

  • Bear Lock – Mechanische Wegfahrsperre
  • Alarmanlage – Schreckt zusĂ€tzlich ab
  • Safe oder abschließbare Box – am besten verschraubt mit dem Fahrzeug
  • VorhĂ€nge – Was nicht auf dem PrĂ€sentierteller liegt, ist nicht interessant
  • BauchgefĂŒhl – fĂŒhlt es sich nicht gut an. Park den Van woanders!

Internet im Campervan & Unterwegs

Mittlerweile fĂŒr viele wichtiger als eine warme Mahlzeit ist es unterwegs stets Online sein zu können. Kein Wunder, denn ob fĂŒr die Navigation oder zum Musik hören oder auch zum arbeiten unterwegs benötigt man zwangslĂ€ufig Internet. Vor allem bei grĂ¶ĂŸeren Datenmengen ist das Datenvolumen des Smartphones schnell aufgebraucht, so dass es sich anbietet hier alternative Lösungen zu nutzen.

Öffentliche WLAN-Hotspots

Ein paar Orte in Deutschland bzw Europa bieten in der Regel immer kostenlose Wlan-Hotspots an. Die bekanntesten sind:

  • McDonalds Restaurants
  • Starbucks
  • Bahnhöfe
  • Tourismusinformationen
  • Viele öffentliche EInrichtungen

Eine Alternative zum Hotspot ist ein Mobiler WLAN-Router im Van, welcher mit einer eigenen Simkarte betrieben wird. Dieser bietet nicht nur Dir die Möglichkeit Daten unterwegs zu nutzen, sondern allen anderen, welche ĂŒber einen Zugang zum Netzwerk verfĂŒgen. Wir verwenden einen einfachen gĂŒnstigen mobilen 3G Router von Huawei. Falls Dich das Thema interessiert, findest Du bei Paulcamper dazu weitere Informationen

Duscht Ihr eigentlich? Und wo geht Ihr aufs Klo?Antworten auf die hÀufigsten Fragen an Van Camper

Ja richtig – die „typischen“ kleinen Campingbusse der Bulliklasse (VW T1-T6 etc) haben in der Regel kein Klo an Bord. Von einer Dusche ganz zu schweigen. Doch keine Panik – auch hier gibt es Mittel und Wege. Zum einen findet Ihr natĂŒrlich an allen offiziellen CampingplĂ€tzen als auch Wohnmobil-StellplĂ€tzen SanitĂ€re Anlagen – zumindest in der Regel eine Toilette. Beim Wildcampen sieht die Sache schon anders aus. Hier bietet sich die Option einer mobilen Chemie-Campingtoilette aka PortaPotti an. Wer keine Lust auf ein Chemieklo und die damit verbundene Arbeit hat, hilft sich auf natĂŒrliche Art & weise. MĂ€nner haben es hier ja grundsĂ€tzlich etwas einfacher als die Damen. Falls Frau also mal gerade dringend muss, es aber keine Gelegenheit gibt, irgendwo zu verschwinden, tut es eine abgeschnittene PET-Flasche, welche man „danach“ einfach draußen entleert. FĂŒr alles andere findet man eigentlich in aller Regel immer irgendwo ein stilles Örtchen – in StĂ€dten vor allem recht problemlos in Fastfoodketten, Coffeeshops und Einkaufscentern.

Duschen im Campingbus

NatĂŒrlich ist es kein Problem im oder am Campingbus zu duschen. DafĂŒr gibt es Solarduschen und manche Van Lifer gönnen sich auch den Luxus elektrischer Outdoor-Duschen. In Vielen EuropĂ€ischen LĂ€ndern gibt es Duschen an den StrĂ€nden. Der Umwelt zuliebe nutzt hier bitte nur Naturprodukte zur Haar- und Körperreinigung, da das Abwasser dort oft ungeklĂ€rt ins Meer lĂ€uft.

Und was macht man im Winter?

Das einfachste im Winter ist natĂŒrlich sich in wĂ€rmere Gefilde zu verziehen und zu den Winterrentnern im SĂŒden Europas z.B. an der Algarve, in Andalusien oder den kanarischen Inseln zu gesellen. Die ganz harten, oder auch Wintersportbegeisterten schrecken aber vor Minustemperaturen nicht zurĂŒck. Zwingend notwendig dafĂŒr ist neben einer ordentlichen Isolierung vor allem eine gute Standheizung im Van sowie ausreichend GasvorrĂ€te.

Die meiste KĂ€lte entweicht ĂŒber die großen KĂ€ltebrĂŒcken Fenster sowie an nacktem Blech und dem Boden. Hier solltet Ihr entsprechend vorsorgen und die Fenster mit entsprechenden Isoliermatten ausstatten. Ein Teppich auf dem Boden hilft gegen kalte FĂŒĂŸe.

Falls Ihr noch mehr Tipps zum Wintercamping sucht, schaut bei den Vannomaden vorbei – die zwei sind Wintercampingexperten.

Van Life im Winter bei den Vannomaden

Van Life Finanzieren – Soviel kostet Leben im Campingbus

Ja es gibt sie wirklich – die Leute die Vollzeit in Ihrem Van leben, Kathi und Paul z.B. mit denen wir bereits ein Interview gefĂŒhrt haben leben zumindest die grĂ¶ĂŸte Zeit im Van. Die Kosten hĂ€ngen natĂŒrlich von vielerlei Faktoren ab. Wenn Ihr ins Van Life starten wollt benötigt Ihr natĂŒrlich erstmal einen geeigneten Campingbus, welcher zuverlĂ€ssig ist und Euch Idealweise die nĂ€chsten Jahre und ein paar tausend Kilometer zuverlĂ€ssig von A nach B bringt. Die Anschaffungskosten hierfĂŒr sind natĂŒrlich erstmal der GrĂ¶ĂŸte Batzen beim Start ins Van Life. Hinzu kommen natĂŒrlich alltĂ€gliche Lebenshaltungskosten. Diese variieren je nach gewĂ€hltem Land auch sehr stark. WĂ€hrend das Leben in Skandinavien verhĂ€ltnismĂ€ĂŸig teuer ist, so lebt es sich im SĂŒden durchaus gĂŒnstig – und wie viele vielleicht wissen gehört auch Deutschland zu den LĂ€ndern mit den geringsten Lebensmittelkosten. In vielen LĂ€ndern muss man fĂŒr das stehen nicht zwangslĂ€ufig Geld ausgeben. Wer „frei“ steht oder „wild“ campt, hat also auch keine „Mietkosten“

Arbeiten im Camper und mit Van Life Geld verdienen

Unterwegs sein, Reisen und arbeiten miteinander verbinden – ein Traum fĂŒr viele und immer mehr Menschen leben Ihn. Der Begriff Digitalnomade wurde mittlerweile von den meisten sicher schonmal gehört – Menschen die ohne festen Wohnsitz die Welt bereisen und Ihr Geld mit Jobs verdienen, die in der Regel nicht viel mehr als einen Laptop und eine stabile Internetverbindung benötigen.

Die Möglichkeiten von Unterwegs Geld zu verdienen sind dank stĂ€ndig verfĂŒgbarem Internet heute relativ zahlreich, doch so einfach wie einem das immer wieder suggeriert wird ist das ganze dann meistens doch nicht. Du solltest mindestens irgendeine nennenswerte Kompetenz mitbringen um diese zu Geld zu machen. Die meisten Digitalnomaden streben dabei den heiligen Gral des ortsunabhĂ€ngigen passiven Einkommen an – sprich in irgendeiner Weise möglichst automatisierte Prozesse aufsetzen, die irgendwann ohne aktives eigenes zutun Geld generieren. Meine Erfahrung zeigt, dass dies selten im Einklang mit gewissenhafter und/oder moralisch, bzw ethisch vertretbarer Arbeit funktioniert. Falls Dich das Thema Online Geld verdienen interessiert, kann ich Dir den Blog von Online-Unternehmer und Surfnomade Christian HĂ€fner Lets see what works empfehlen, welcher auch einen der wenigen aus meiner Sicht seriösen Artikel dazu verfasst hat.

Noch mehr Gadgets und Spielereien fĂŒr das Van Life Office findet Ihr in diesem Van Life Blog-Artikel

Van Life Community – Diese Magazine und Blogs solltet Ihr kennen

Foster Huntington – Erfinder des Hashtags #Vanlife und Ur-Influencer der Van Life Community

The Rolling Home – Gleichnamiger Blog und Printmagazin aus England

Vannomaden – Kathi und Paul erzĂ€hlen von Ihren Reisen und Ihrer Arbeit in Ihrem rollenden KreativbĂŒro „BjĂžrn“

Walden Magazin – Unser lieblings Outdoor-Reise & Lifestyle Magazin mit viel Liebe gemacht.

Van Life BĂŒcher

NatĂŒrlich gibt es auch mittlerweile empfehlenswerten Lesestoff zum Thema. Das sind unsere persönlichen Empfehlungen:

Van Life
Reisen, Leben und Arbeiten im Campingbus
5 (100%) 2 votes

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Folg' uns bei Facebook!schliessen
oeffnen